Neben den erstklassigen Bade- und Wassersportbedingungen auf La Gomera sind es vor allem auch die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt sowie eine fast schon atemberaubende Landschaft, die die Besucher dieser zweitkleinsten Kanareninsel verzaubern. Bedingt durch verschiedene Höhenlagen ist vor allem die Vegetation von unterschiedlichsten Arten geprägt, was die Insel – vor allem für Aktivurlauber – sehr abwechslungsreich und vielseitig macht, eine Vielseitigkeit, die sich auch in den touristischen Angeboten widerspiegelt. So finden sich im nördlichen Teil von La Gomera vor allem Farn- und Lorbeerwälder sowie einige Bananenplantagen, weil die beliebten Früchte dort Dank des feuchten Passatklimas besonders gut gedeihen. Vor allem die Gegend rund um die Stadt Hermigua ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen oder Trekking- bzw. Bikertouren durch die Schluchten der Gegend oder zu den vulkanischen Zwillingsfelsen „Roques de San Pedro“.

Der südliche Teil von La Gomera gilt allgemein als trocken und wenig bewachsen, weil es dort nur wesentlich seltener zu Niederschlägen kommt als im Rest der Insel. Dafür hat der Süden der Insel aber auch die meisten Sonnentage und gilt daher als perfekter Platz für alle Sonnenanbeter und „Wasserratten“. Vor allem die kleine Hafenstadt Playa Santiago ist wegen der Wassersportbedingungen, aber auch wegen des dortigen modernen Golfplatzes ein beliebtes Reiseziel.

Für Wanderer und Kletterfreunde ist eine Abstecher in die östliche Region von La Gomera sicher ratsam, weil dort neben zahlreichen gut erschlossenen Wanderwegen in üppiger Natur vor allem die schroffen Felsformationen zum Klettern einladen. Landschaftlich besonders reizvoll ist aber auch der Westen der Insel, weil sich Mutter Natur dort besonders intensiv ausgetobt hat. Hier finden sich gewaltige Felsen und wildromantische Hügel, die immer wieder von tiefen Schluchten unterbrochen werden. Jahrhunderte lang hat sich das Wasser hier seinen Weg durch die von Palmen geprägte Natur gesucht; heute ist das Küstendorf Alojera der richtige Ort zum Baden, Schwimmen und Tauchen.

Ein Muss für alle Gäste auf La Gomera – und zwar nicht nur für alle Naturliebhaber – ist der von der UNESCO geschützte Nationalpark „Garajonay“ im Herzen der Insel. In Teilen ist dieser Nationalpark mit einer Art „Miniaturausgabe“ der Insel vergleichbar, weil hier unzählige Vegetationszonen, landschaftliche Eigenheiten sowie Pflanzen- und Tierarten versammelt sind.